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Hörnchenartige Nagetiere


Hörnchenartige Nager sind z.B.: Stummelschwanzhörnchen, Biber, Hörnchen, Taschenratten, Taschenmäuse, Dornschwanzbilche, Springhasen

Ein Beispiel für ein Haustier dieser Gruppe: Das Streifenhörnchen:

Das Streifenhörnchen ist eine gestreifte Erdhörnchen-Gattung mit 16 Arten. Sie sind meist nur 12 bis 18 cm groß, haben ein helldunkel gestreiftes Fell und große Backentaschen zum Sammeln ihrer Nahrung. Obwohl Streifenhörnchen sehr spitze Krallen haben und gute Kletterer sind, leben sie trotzdem in erster Linie auf dem Boden, wo sie sich ihre Baue auf eine sehr kunstvolle Art und Weise anlegen. Die Gänge gehen bis zu 50 cm in die Tiefe und gabeln sich sowohl in Nest- als auch in Vorratskammern. Sie werden bis zu zehn Jahre alt, tagaktiv und neugierig, was Streifenhörnchen zu einem beliebten Haustier macht. Aber obwohl sie recht schnell zutraulich werden, sind es keine Kuscheltiere und deshalb nicht so gut für Kinder geeignet.

Ursprünglich waren es Wildtiere, die aus Asien stammen. Dort lebten sie in großen Kolonien und hatten ein ausgeprägtes Revierverhalten. Deshalb ist es bei in Gefangenschaft lebenden Hörnchen nur sehr schwierig mehr als ein Tier auf einmal zu halten. Im Verhältnis zu ihrer Größe brauchen Streifenhörnchen sehr viel Platz. Ein Käfig darf nicht so klein sein wie bei anderen Nagetieren sondern sollte mindestens eine Höhe von 1,50 und eine Breite von einem Meter haben. Da Streifenhörnchen gern klettern und toben, gehören außerdem Baumstämme verschiedener Stärke, Seile und eventuell ein Laufrad zur Käfigausstattung. Beim Freilauf müssen die Besitzer alle Gefahrenquellen wie giftige Pflanzen, Blumenvasen und Kerzen aus dem Zimmer räumen. Besonders gefährlich sind auch gekippte Fenster. Sowieso sollte man sein Hörnchen nicht allein im Zimmer lassen, sondern besser aufpassen, was es gerade anstellt.
Streifenhörnchen


Streifenhörnchen halten Winterschlaf, manchmal sogar in Gefangenschaft. Dann sammeln sie im Herbst Futter zusammen und verstecken es an einem sicheren Ort. Inder freien Natur legen sie sich Erdhöhlen als Vorratskammern an, in denen sie bis zu sechs Kilogramm Nüsse für schlecht Zeiten bunkern. Während des Winterschlafs sollte man ein Streifenhörnchen nicht stören.