Mausähnliche Nagetiere
Mausähnliche Nager sind z.B. Mäuse (z.B. Hausmaus, Feld-Waldmaus, Zwergmaus, Spitzmaus), Ratten (z.B. Hausratte, Wanderratte), Wühler (z.B. Bisamratte, Wasserratte, Hamster), Bilche (z.B. Haselmaus, Siebenschläfer), Wühlmäuse, Lemminge, Hüpfmäuse, Streifen-Hüpfmäuse)
Ein Beispiel für ein Haustier dieser Gruppe: Die Maus
Kaum ein anderes Säugetier wurde bereits so gut erforscht wie die zahmen Abkömmlinge der Hausmaus und der Labormäuse. Es sind sowohl intelligente als auch verspielte Nagetiere voller Neugierde und Aktivität, besonders in der Dämmerung. Außerdem ist ein ausgeprägtes Sozialverhalten auffällig, ebenso wie die unermüdliche Futtersuche.
Das Zusammenleben mit dem Menschen wird schon seit über 3000 Jahren erwähnt. Seit dem Jahr 1664 dienen die Mäuse auch schon als Versuchstiere in der Forschung. Die Haustier-Entwicklung (Domestikation) begann etwa 1910. Heute kennen wir neben der klassischen weißen Maus auch wildfarbene cremefarbene, braune, schwarze und graublaue Tiere sowie Schecken.
Ursprünglich stammen Mäuse aus Steppenregionen (Nordwestafrika, Ostasien), daher müssen sie trocken gehalten werden. Nasse Stellen und feuchte Luft vertragen sie nicht gut.
|  Weiße Maus |
Ansonsten sind sie ideale Heimtiere für Tierfreunde aller Altersklassen, da sie unkompliziert sind und nicht so viel Platz benötigen. Da sie bevorzugt in den Morgen- und Abendstunden aktiv sind, kann sogar der berufstätige Mensch diese Tiere halten. Mäuse vermehren sich schnell. Sie sind bereits mit zehn bis zwölf Wochen geschlechtsreif und bringen 22-24 Tage nach der Paarung ihre Jungen zur Welt. Das sind fünf bis sechs mal im Jahr vier bis acht Junge. Wenn diese alle überleben und selbst Junge bekommen, dann kann ein einziges Mäusepaar in zwei Jahren bis zu eine Million Nachkommen haben.
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